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Actoracer - Adrenalin pur

Haben Sie schon einmal in einem Rennwagen gesessen? Vielleicht ja, aber sind Sie so ein Auto schon einmal auf einer Rennstrecke gefahren? Wahrscheinlich nicht. Das ist auch ohne Übung ziemlich gefährlich und vor allem teuer. Dabei träumen viele von uns, wie ein echter Rennfahrer die berühmten Strecken der Welt selbst zu fahren. Nur ein Traum? Nicht so ganz, denn es gibt eine Lösung und die heißt Actoracer®. Der Actoracer® ist ein Rennsimulator, der dem Fahrer ein echtes Erlebnis vom Fahren auf einer Rennstrecke vermittelt. Er simuliert das Beschleunigen, Bremsen, Kurvenfahrten, die Bodenwellen, Steigungen sowie äußere Einwirkungen wie Kontakte mit anderen Fahrzeugen oder der Streckenbegrenzung – einfach alles, was man in einem realen Fahrzeug erleben kann. Für den visuellen Eindruck sorgen drei große Bildschirme, die den Fahrer umschließen. Mit der VR Brille kann man den Fahrer noch näher an die Realität bringen, er hat tatsächlich ein Gefühl, in einem echten Fahrzeug zu sitzen. Dieses Gefühl wird akustisch durch das 5.1 Soundsystem verstärkt. Die Geräusche lassen den Fahrer noch tiefer in das Renngeschehen eintauchen. Abgerundet wird das gesamte Paket durch Eingabegeräte wie Lenkrad mit Force-Feedback, Schaltung und Profi- Pedaleinheit. Der Actoracer® ist das ideale Trainingstool, nicht nur für professionelle Rennfahrer, sondern für alle, die sich für Motorsport interessieren.

Das ganze ist ein Werk von Thorsten Lingnau und seinem Team. Wir haben ihn anlässlich eines ADAC-Rennens in seinem Race Center in Windeck-Herchen getroffen.

Herr Lingnau, wie kommt man auf die Idee, solche Rennsimulatoren zu bauen?
Ich war schon immer im Rennsport aktiv und habe ein Gerät gesucht, um im Winter zu Hause zu trainieren. Ich habe einiges ausprobiert, aber es war nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Dann habe ich selbst ein Gerät nach meinen Vorstellungen gebaut. Die ganze Entwicklung und der Bau war aber für ein Hobby zu teuer. Dann kam die Entscheidung, die Geräte in Serie zu bauen. 2013 haben wir das Gewerbe angemeldet. Seitdem wurden die Geräte weiter entwickelt und mittlerweile weltweit verkauft. Was wir hier sehen ist ein Center, das mit anderen Centren vernetzt ist. Das war unser nächster Gedanke, solche vernetzten eSport-Centren aufzubauen, die frei von jedem besucht und gebucht werden können. Die Simulatoren sind vernetzt und können gegeneinander fahren. Mittlerweile sind wir in der ganzen Welt vertreten, wir haben Centren in Amerika, in Portugal, aber auch in Asien und natürlich in Deutschland, wo unsere Geräte stehen. Mittlerweile sind wir mit unserem Produkt Marktführer.

Das alles klingt sehr spannend. Was muss ich tun, wenn ich es probieren möchte?
Jeder, der bei uns fahren möchte, kann sich einfach telefonisch oder per Mail melden. Die Simulatoren sind sehr realitätsnah und man findet sich sehr schnell in dem Auto zurecht. Wir bringen den Leuten, die neu sind, natürlich die Technik bei. Ich würde nicht jemanden gleich in einen GT3 oder Formel 1 Wagen setzen, sondern wir fangen mit kleineren Fahrzeugen an. Ein Rennwagen zu fahren ist auch in der Wirklichkeit etwas ganz anderes als ein gewöhnliches Straßenauto. Wir wollen den Leuten auf eine günstige Art den Motorsport ermöglichen. Bei uns ist jeder willkommen. Die fünf Teams hier sind schon seit einer guten halben Stunde unterwegs − Zeit für den ersten Fahrerwechsel. Die Fahrer steigen aus dem Cockpit und sind naß geschwitzt. Man sieht, das hier ist kein Spiel, das ist ein echter Sport. Jetzt hat Werner Hornung, der Sportleiter ADAC Nordrhein, ein wenig Zeit für uns.

Herr Hornung, was können wir heute hier sehen?
Heute wird hier ein Langstreckenrennen über 6 Stunden gefahren. Am Start sind insgesamt 41 Teams, die über ganz Deutschland verteilt sind. Die einzelnen Simulatoren sind übers Internet vernetzt und fahren auf der gleichen Strecke. Was Sie hier sehen ist der Beginn einer Rennserie von insgesamt drei Rennen. In welchen Alterskategorien wird gefahren? Wir haben eine Kids-Class für Kinder ab 10 Jahren, eine Mädelklasse für Frauen und Mädchen und eine Gentleman-Class für Leute ab 50. Bei uns findet sich jeder wieder. Dann haben wir noch eine Kategorie, in der man überwiegend mit historischen Fahrzeugen fährt. Wie kann man bei den Rennen mitmachen? Die meisten Leute sind in einem Club organisiert. Dort wird auch realer Motorsport wie Streckenrennen oder Rallyes gefahren. Die Clubs haben oft auch Simulatoren, an denen man trainieren kann. Viele haben auch einfachere Simulatoren zu Hause. Man trifft sich bei solchen Veranstaltungen wie heute hier und hat gemeinsam Spaß.


www.actoracer.de

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