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Drahomira Hampl
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Auslagestellen

Die wichtigsten Auslagestellen:

 

Altenkirchen:

Peter Schmidt, Wilhelmstr. 42

Kulturbüro Haus Felsenkeller e.V., Marktstr 30

Optik Bosch, Bahnhofstr. 14

Kreissparkasse Westerwald, Schlossplatz 1,

Westerwaldbank, Neumarkt, Schlossplatz 6

 

Asbach:

Cine 5 Asbach

 

Eitorf:

FOTOATELIER BALABASOV, Schoellerstraße 2 

Gemeinde Eitorf, Mark 1

Gerstaecker Der Markt, Wecostr. 4

Obst & Gemüse Zorlu, Asbacherstr. 43

Incontro Moda, Schümmerichstr. 1

Reformhaus Lichius, Markt 17

 

Hachenburg:

Hachenburger KulturZeit, Perlengasse 2

Cinexx, Nisterstr. 4

Leicher Wohnen, Adolf-Kolping-Str. 2

Kreissparkasse Westerwald, Neumarkt 8

Westerwaldbank, Neumarkt 1

 

Hamm:

KulturHaus Hamm, Scheidterstr. 11

Romantik Hotel Alte Vogtei, Lindenallee 3

Kreissparkasse Altenkirchen, Scheidter Str. 8

Volksbank Hamm, Lindenallee 10

 

Hennef:

Pflanzen Breuer, Emil-Langen-Str. 6

Parfümerie Rüdell, Frankfurter Str. 108

 

Much:

Tourismusbüro Much, Hauptstr. 12

Kreissparkasse Köln, Hauptstr. 13

 

Ruppichteroth:

Fliesen Harth, Burgstr. 26a

maro Einbauküchen, Bröltalstr. 14

EP Müller, Bröltalstr. 10

Kreissparkasse Köln, Brölstr. 3

 

Siegburg

ZUGVÖGEL, Am Herrengarten 1

BUCHHANDLUNG R2, Holzgasse 45

 

Waldbröl:

Wir für Waldbröl GmbH, Hochwald. 11

Kreissparkasse Köln, Hauptrstr. 62

Baucentrum Cronrath, Wiehlerstraße 20

 

Weyerbusch:

Löwenapotheke, Kölnerstr. 3

Haarwerkstatt Müller, Kölnerstr. 4

Westerwaldbank, Kölnerstr. 4

 

Windeck- Rosbach:

Gemeinde Windeck, Rathausstr. 12

Kreissparkasse Köln, Berliner Platz 11

Volksbank, Rathausstr. 64

Frauenschuh by Nine, Rathausstraße 27

 

Windeck-Schladern:

Lebensart, Waldbrölerstr. 9

Holz Langen, Elmorestr. 23

 

Windeck-Dattenfeld:

Kreissparkasse Köln, Hauptstr. 118

 

Windeck-Leuscheid:

Salon Pia Wagner, Saalerstr. 3

Kreissparkasse Köln, Saalerstr. 5

Volksbank, Saalerstr. 17

 

Windeck-Herchen:

Appelhof, Zum Appelhof 3

Kreissparkasse Köln, Siegtalstr. 36

 

Wissen

Lady Chic, Rathausstr. 20

Der Garten, Frankenthal 27

 

Bali


Bali, Foto: Jiri Hampl

 

Tradition und Kultur

Bei der Frage, welcher Staat weltweit den größten muslimischen Bevölkerungsanteil hat, würde man wohl kaum auf die Idee kommen, mit Indonesien zu antworten. Der Islam ist hier mit 88 % die Religion der Mehrheit. Außer auf Bali: Etwa 90 % aller Balinesen bekennen sich zum Hinduismus, genauer gesagt zur Hindu-Dharma-Religion, einer eigenständigen Variante des Hinduismus. Aufgrund des Glaubens, aber auch der Kultur unterscheidet sich Bali von allen anderen asiatischen Ländern. Die Balinesen glauben an Wiedergeburt. So praktizieren sie nach dem Tod die feierliche Totenverbrennung, bei der nach 42 Tagen der Leichnam aus dem Grab geholt und verbrannt wird. Nur eine vollständige Verbrennung garantiert die Wiedergeburt. Sie geschieht meistens öffentlich und nicht nur die Verwandten beteiligen sich daran, sondern auch andere Dorfbewohner und sogar Touristen. Die Totenverbrennung ist eins der größten privaten Feste. Jedes Haus, wie auch jedes balinesische Dorf hat seinen eigenen Tempel für Anbetungen und Opfergaben. Die Balinesen glauben, dass die Insel von den Geistern ihrer Verstorbenen, von Göttern und Dämonen bewohnt ist. Täglich werden Opfer dargebracht: vor dem Haus, auf der Straße, vor Geschäften oder Tempeln. Tempelfeste und Zeremonien werden sehr aufwendig gefeiert – die Balinesen investieren sehr viel Zeit und Geld in ihre Religion. Eine weitere Besonderheit ihrer Kultur sind die unzähligen anderen Feste, die sich über das Jahr verteilen. Es gibt mehr als zweihundert und Tänze gehören immer dazu. Der spektakulärste Tanz ist sicherlich der Kecak, der bekannteste und anmutigste der Legong. Der Legende nach ist er der Tanz der göttlichen Nymphen. Er wird unter musikalischer Begleitung durch ein traditionelles Gamelan-Orchester in den Tempeln getanzt. Natürlich gibt es heute auch weniger streng choreografierte und verkürzte „Light-Versionen“ für Touristen.

Lesen Sie weiter in der aktuellen Ausgabe. Auslagestellen

Beatrice von Tresckow


Fotoquelle: Beatrice von Tresckow 

Beatrice von Tresckow

Der Stil der Modedesignerin Beatrice von Tresckow ist unverkennbar – farbenfroh, üppig bestickt, feminin-sinnlich. Inspiriert von den kräftigen Farben und Mustern des Orients erinnert er an die Märchen von 1001 Nacht, die jedoch durch die deutschen Wurzeln der Designerin neu erzählt werden. Einmal erworbene Kleidungsstücke avancieren über lange Jahre zu Lieblingsteilen der eigenen Garderobe. Mit ungebrochener Energie folgt von Tresckow seit 25 Jahren ihrer eigenen Vision und behält ihren klaren Stil bei. Nach Cheltenham und London hat sie ihr drittes Geschäft in Berlin eröffnet, das von ihrer Tochter Fredi Gardiner geführt wird. Ein Mutter-Tochter-Duo mit großer Freude an gemeinsamer Zusammenarbeit und gegenseitiger Inspiration.

Immer unterwegs

Von klein auf war sie mehr oder weniger „auf der Durchreise“: geboren in Indien, Kindheit in Kenia und Teenagerjahre in Afghanistan. „Afghanistan war damals noch ein freies Land und sehr reich an Textilien, Teppichen und Schmuck. Man konnte im Basar sehr günstig einkaufen. Ich hatte dort Zeit, kreativ zu sein. Die Reichhaltigkeit der Farben und Muster hat mich inspiriert, später floss das alles in meine Projekte,“ erinnert sich von Tresckow. 

Nach dem Einmarsch der Russen musste die Familie das Land verlassen. Beatrice ging nach England aufs Internat, studierte Textildesign und machte danach in Südafrika eine Strickwarenfabrik auf, in der sie hand- und maschinengestrickte Pullover aus Mohair produzierte. Trotz Erfolgen bei den Messen in New York, Paris und Düsseldorf war es damals kompliziert, die Bestellungen durch den südafrikanischen Zoll zu bringen, und so folgte nach fünf Jahren die Rückkehr nach England. 

Frisch verheiratet und mit vielen Ideen im Gepäck zog sie mit ihrem Mann in den Oman. „Oman ist ein Land, das selbst nichts produziert, wo es aber alles gibt. Obwohl es dort sehr heiß ist, ist die traditionelle Kleidung der Frauen bestickter Samt. Da konnte man Samt aus aller Welt bekommen, ebenso wie Seide, alles in sehr guter Qualität. Für Pullover war es dort zu heiß, also musste ich mich auf das beschränken, was vorhanden war. So habe ich dort aus besticktem Samt und Seide meine erste Kollektion an Abendgarderobe entworfen. Im Oman arbeiten zahlreiche Inder als Hilfsarbeiter und viele von ihnen können wunderbar sticken. Mit dieser Kollektion habe ich in den umliegenden Ländern Modenschauen gemacht und damit meinen Kundenkreis weiter ausgebaut.“  

Mode 

Durch die Einflüsse verschiedener Kulturen sind Beatrices Entwürfe sehr originell und nur schwer nachzumachen. Es sind Unikate – vielfarbig, opulent; mehr ist mehr. Später kam, auf Anregung der Tochter, weniger aufwendige Kleidung hinzu. Auch, weil sich die Kunden etwas Alltäglicheres wünschten. 

„Wir müssen trotzdem aufpassen, dass wir unseren Markt nicht verlieren, weil wir für unsere Opulenz bekannt sind. Andererseits müssen wir immer etwas Neues bringen, um unsere Kunden auch weiterhin zu begeistern. Auch wenn sie unsere klassischen Designs lieben, müssen sie sich auf Veränderungen einlassen, sonst wiederholt sich alles über die Jahre nur und natürlich wollen wir auch für ein jüngeres Publikum interessant sein.“   

Ihr Publikum war ursprünglich sehr englisch, aber in den letzten Jahren kam durch Ausstellungen auf dem Kontinent auch europäisches hinzu. „Meine Mode spricht jede Frau an, die sich für Farbe und Originalität interessiert – jede lebensfrohe Frau. Ein bisschen mutig muss man für meine Kleidung schon sein,“ sagt Beatrice von Tresckow mit einem Lachen. „Ich mache auch viel fürs Fernsehen, für Auftritte von Schauspielern und bin auch mit vielen Outfits auf königlichen Hochzeiten vertreten.“ 

Das Herzstück ihrer Kollektionen

Das sind auf jeden Fall die Mäntel, obwohl sich auch das ändert. Es kommen viele Fragen wie „Wozu kann ich das tragen?“ und so weiter. Bei den Landpartien, wo sie oft ausstellt, wollen die Leute schnell etwas anprobieren und kaufen. Und mit einer Jacke geht das am besten. In den Läden haben die Kundinnen mehr Zeit; da möchten sie am liebsten von oben bis unten eingekleidet werden. Sie möchten nicht noch woandershin gehen, um sich etwas anderes dazuzukaufen. Deshalb befinden sich auch viele neutrale Teile wie Kleider, Schuhe und Accessoires in unserer Kollektion, die die üppigen Mäntel und Jacken perfekt ergänzen. „Ich selbst trage am liebsten die richtig opulenten Samtstücke, die sind am originellsten.“

Feine Stickereien 

Von Tresckow lässt seit 20 Jahren in Indien sticken. Sie arbeitet dort mit einer einheimischen Geschäftsfrau, mit der sie sich angefreundet und alles aufgebaut hat. Das Sticken ist in Indien traditionell ein Männerberuf, von dem die ganze Familie ernährt wird. Heute sind es ca. 40 Männer, darunter Hand- und Maschinensticker und Schneider, die große Mengen exklusiv für sie produzieren. „Ich kenne keine talentierteren Sticker als die Inder, viele machen es schon seit der dritten Generation. Und die begabtesten sind die Muslime – das ist in Indien allgemein bekannt.“ Außerdem hat Beatrice noch eine Produktion in China. „Dort kreieren wir mit Schneidern Linien an schlichterer und dennoch spannender Kleidung, welche einen guten Kontrast zu den indischen Produkten bietet.“  

Was muss man mitbringen, um erfolgreich in einer so harten Branche wie der Mode zu bestehen?

„Unbedingt Enthusiasmus, Energie und Passion. In unserem Bereich ist es wichtig, dass wir den klaren Stil behalten – auch jetzt mit meiner Tochter, die trendorientierter ist – und dass wir uns nicht verlieren, weil der Modemarkt so groß ist. In diesem Beruf kann man nur bestehen, wenn der Wiedererkennungswert immer da ist. Man kann sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.“

www.beatricevontresckow.com

 

 

Ausstellungen: 

Boutiquehotel Dreesen, Bonn

12.04.2019, 17-21 Uhr und 13.04.2019, 10-17 Uhr

Mirbachstr. 2a, 53173 Bonn, 

www.boutiquehoteldreesen.de

 

Landpartie Burg Adendorf

30.05.2019 bis 02.06.2019

53343 Wachtberg-Adendorf

www.burgadendorf.de

 

Text: Drahomira Hampl I Fotoquelle: Beatrice von Tresckow